Studie 3

Studie IV

Studie 2: Agonie der BienenStudie 3: Buntkupfer, Zinklack, Bienenwachs und rote…Studie 1: Bienenwachs, Kalksinter, Lack und FeO2 Pigmente.…

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Dialyse V

DialyseDialyse IV – DyptichonDialyse III – TryptichonDialyse II – Dyptichon

Die Lüge gegen die Daseinskränkung

Eines der größten Irrtümer und Vorurteile von Kindheit auf ist das unumstößliche Dogma, immerzu die Wahrheit zu sagen. Wahrhaftigkeit alleine sei für ein gutes Leben unumgänglich, so sagten sie. Wahrheit mache frei und glücklich. Du hast ihren Rat beherzigt und befolgt. Doch dein Leben verlief in Bahnen unauffälligen Unglücks. Du schlugst den Weg der grauen Masse ein, die eben nichts vormachen kann und immer alles zugibt. Doch irgendwann ging dir die Wahrheit über die Wahrheit auf: Auf deinen eigenen Kosten wird dich niemand mehr zwingen können, die Wahrheit zu sagen. Nichts fällt dir leichter als zu Lügen. – Die Lüge nur…

Heimat – Verlegenheitsbauwerke

Dort unten wird wieder eine neue Brücke gebaut. Der Vorarbeiter der lokalen Baufirma verneinte dein Fragen nach der Sinnhaftigkeit ihres Unterfangens. Sollte die alte Brücke etwa aufgrund von altersbedingten Mängeln von Grund auf erneuert und deswegen die alte Brücke abgerissen werden? Die Antwort war kurz und knapp und beinhaltete kurzerhand den Inhalt von überschüssigem Budget der Gemeinde und von Fördermaßnahmen, die den Bau von neuen Brücken eben erleichtern sollte. Er deutete mit seinem Handrücken und wichtiger Mine auf den vor ihm liegenden Plan und hielt dabei in seiner linken Hand ein geöffnetes Bier. Er schien von der Notwendigkeit seines Bauwerkes…

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Sphären II

Sphären I und IISphärenSphären 3Heimat II – Eine RegressionHeimat – Eine Regression

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Dialyse IV – Dyptichon

Dialyse II – DyptichonDialyseDialyse III – TryptichonDialyse V

Vita activa II – Die Abhetzung der westlichen Kultur

Der kompetitive Druck, der von Seiten evolutionärer Grunddogmen auf dem Menschen lastet, wird durch den vermeindlichen Evolutions- oder Naturersatz – der Kultur – nicht vermindert, um nicht zu sagen sogar verstärkt. Ob im weltvergnügten Kindesalter durch Kinderanimationen von Seiten der Erzieher, oder aber später im sportlichen Gegenübertreten, das unlängst Dimensionen angenommen hat und nach dem heraklitschen Imperativ folgerichtig häufig als “Kriegsersatz” betitelt wird. Ein wichtiger Bestandteil des evolutionären Zeitdiktats ist die örtliche Translokation, seitdem ist das Leben schon getrieben durch das manische Sinnstreben des Futurs, verdammt eine diasporöse Ausprägung zu erfahren. Doch ist nicht nur der Krieg der Vater aller…

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Dialyse III – Tryptichon

DialyseDialyse IV – DyptichonDialyse II – DyptichonDialyse V

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Dialyse II – Dyptichon

Dialyse IV – DyptichonDialyseDialyse III – TryptichonDialyse V

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Das Drama der Erkenntnis

VerlustVerlustLebensläufe oder das Prinzip des unzureichenden Grundes…Prag, ein Reisebericht.Remineszenzen, Erinnerungsversuche

Remineszenzen V

An Tagen, an denen die eine Hälfte mit Smartphones schreibt, während die andere Hälfte bereits vom Kinderkriegen redet, fällt der jahreszyklische Tag, den man gemeinhin als Geburtstag bezeichnet. Geboren zu sein, eine Verantwortung, eine unfreie Entscheidung und deshalb eine lebenslange Rechtfertigung. Die Müdigkeit, die sich an genau solchen Tagen manifestieren kann, das Gefühl von Langeweile, getarnt als Gefühl der inneren Leere von Menschen ohne Inhalt. Was bleibt sind Remineszenzen und Nachrufe an das Frühere, oder aber an das noch nicht erlebte, an das Bevorstehende des Noch-nicht-Seins. So bist du entweder schon zu alt oder noch zu jung. Du hast schon…

Heimat – Eine Regression

Manche besitzen alle Voraussetzungen um Glücklich zu sein und sind trotz alledem Unglücklich. Dabei bedeutet die bloße Abwesenheit von Unglück nicht automatisch das Besitzen von Glück. Meistens ist es die Heimat nach denen sich naturgemäß das sensible Gemüt des Menschen sehnt und die damit verbundene Hoffnung auf Glück. Die Kindheit, die fast immer das Gefühl von Geborgenheit und Weltvergnügtheit vermittelt, ist die zeitliche Dimension der Vergangenheit, des nicht mehr präsent-Seins. Gerade das Zurück stellt die innere Sehnsucht dar, nach denen das Innere des Menschen sich sehnt. Oder aber das Voraus Richtung Zukunft, die in ihrer Unbestimmtheit nur ein verschwommenes Bild von…

Heimat- Eine Verstörung

Oft spürt man den Drang sein Dasein in andere Orte zu verlegen. Man nennt es bisweilen Heimweh und manchmal auch Fernweh, beides im Grunde das selbe Gefühl nur in entgegengesetzter Gehetztheit, je nachdem was man unter dem Begriff Heimat verstehen möchte. Ob man es eher unter dem Vorwand der saisonsbedingten Witterungsbedingung auffasst und seinen Ort an klimatisch besser gelegenen Orten zu verlegen sehnt, oder einfach als ein Abenteuer, das in alltäglicher Örtlichkeit nicht zu erlangen ist, ist hierbei nicht so wichtig. Auch lassen sich bei beiden Formen meistens auch exogene Beweggründe auffinden. Dasein ist per se schon brüchig, da es…

Präliminarien

Hier findet man Diverses über Kunst, Literatur, Musik, Allzuphilosophisches, Allzumenschliches und vorallem Unpolitisches. Dies soll gewissermaßen als Konglomerat, als Glasperlenspielerei ohne Rechtfertigungsbedürfnis gesehen werden – eine eklektische Ansammlung von Banalitäten, die um ihrer selbst Willen Genugtuung finden- als Erfurcht vor der Ungewissheit: Sinnreich aber dennoch zwecklos. Zwar mag so manches reaktionär wirken, wobei “subversiv” hierzu eigentlich der besser geeignete Terminus wäre: Wie dem auch sei, Reaktionär nur in dieser Hinsicht, da es nach außen verstörend wirken könnte, ohne explizit verstören zu wollen. Subversiv, deswegen da es sich tatsächlich um einen unterwandernden Charakter handelt, um jene Verabsurdung von Ernsthaftigkeit, um ästhetische…

Verlust

Gestehe, dass du glücklich bist, einst verloren den Ring des Polykrates, den du mit tiefster Inbrunst zu lieben wusstest. So kann nach dem herzergreifenden Verlust doch nur noch die Schicksalsumkehr eintreten und deinem gebrochenem Herzen zugute kommen. Nach tiefsten Herzeleid muss doch irgendwann der Augenblick kommen, in den man zu verweilen wünscht. Es muss sie doch geben, die sporadischen Glücksmomente inmitten der prästabilitierten Disharmonie chronischen Leidens. Doch das Leben scheint dir ein insgesamtes Verlustgeschäft zu sein. Das Glück ist eben kein Augenblick des Verweilens, vielmehr hetzt es uns durch die Zeitlichkeit der Ontogenese, als manisches Sinnstreben des wollenden Futurs. Wille…

Zerfaserungen

Gefühle sind es, die uns vielmehr vereinzeln als einen. So sind wir Gefangene unseres emotionalen Solipsismus’ unserer eigenen Gefühlskälte. Insgeheim bereuen wir diese Unfähigkeit zur Fremdwahrnehmung, zu der Teilhabe an der Innenwelt des Anderen. Sprache wird dort unkenntlich, wo wir versuchen die eigene Innenwelt zu ergründen und mitzuteilen, da es nicht in ihrem Zwecke liegt, die innere Gefühlswelt zu beschreiben. Die Unterbestimmtheit etwas Auszudrücken, was man gerade fühlt, der verzweifelte Versuch der Ausformulierung als eine zum Scheitern verurteilte Umgrenzung, das verzweifelte Suchen nach sprachlicher Kongruenz, vertrocknet deine Kehle. Schon alleine das Wissen, um die sprachliche Undeutlichkeit, kommt einer rücksichtslosen Zerfaserung…

Nokturne Adiaphorie

Wollüstig ziehst du die rauchige Luft in dich, benebelt und getrübt siehst du der Straßenlaternen kalter Lichter durch deine gläsrigen Augen und die hervortretende Dunstscheibe, die sich allmählich durch die Wolken schiebt. Weltabseitig drängen sich die Vollzähligkeit der Sterne ins Unendliche wie die Zerstreutheit deiner Seele. Geradliniges Fühlen fällt dir schwer, die Finsternis des matten Gestirns erweckt Traurigkeit und vertrocknet deine Kehle. Nuancen goldenen Zierrats geben deiner Gedanken Glätte eine feine Schattierung. Und dennoch ist es gerade diese Disparität innerer Melancholie, die dich Argonauten treiben lässt, in die Promiskuität nie unternommener Reisen, wie das doppelte Verhängnis des Pendels angesichts seiner…

Remineszenzen III

Das Gefühl von Geborgenheit und Liebe ist mit deinem ewigen Landstreichertum unvereinbarlich. Das Gefühl von Heimat wurde dir von ihnen genommen, waren sie es doch die, die dir deine eigene Heimat unerträglich machten. Und doch sollten gerade diese Lehrer und Dogmatiker für deine Heimat begeistern, einen gesunden Patriotismus voranschreiten. Die Ungebundenheit an einen geographischen Ort bzw. an einem Umfeld scheint sekundär entrückt zu sein, die Fähigkeit zu Lieben, die beste Voraussetzung um enttäuscht zu werden. Heimat nur ein Begriff der sich aus kindlicher Perspektive, nur aus kindlicher Weltvergnügdheit integer erklären lassen kann. Ansonsten nichts als eine geographische Singularität, die sich…

Remineszenzen I

Dein Teil wurde dir für immer entrissen, du verwahrst jedoch den anderen Teil in deinem tiefsten Inneren. Erinnerungen und Gefühle sind das was bleiben, die nicht vergessen werden und verschlossen bleiben. Sie bleiben tief verwurzelt als Teil deiner Selbst. Erinnerungen sind immer traurig. Erinnert man sich an etwas Schönes, sehnt man es herbei, erinnert man sich an etwas Trauriges, so sind es die trüben Gedanken, die einen ergreifen. Doch vermögen gerade Erinnerungen insgeheim und unaufdringlich wieder jene Gefühle in die Gegenwart zu projizieren,  obgleich sie zeitlich bereits der Vergangenheit anheim gefallen sind. So verweilt man andauernd in der Homöostase der Vergangenheit…

Remineszenzen IV

In deiner Halbwelt schaust du auf die davorliegenden Bilder deiner Lieben, deiner Halbweltkomplizen. Was immer es koste, so war und ist dir die Glücklichkeit das wichtigste Versprechen was dir gegeben wurde. Versprochen wurde dir, Glücklich zu sein, ohne -oder mit dir, darin liegt kein Unterschied. Die Betonung liegt auf der Wesentlichkeit der Abwesenheit eines Dolorismus. Schlussendlich war es ohne dich, die Folgen dieser Gewissheit liegen klar auf der Hand und sind der Rede nicht wert. Übrig bleibt die Unfähigkeit zu lieben. Doch war etwas Anderes ausschlaggebend für das Scheitern der Liebe und dem Vorsatz der Glücklichkeit, der dir gemacht wurde….